Donnerstag, 7. Mai 2015

Zwei Tage #rp15 in kurz

Man soll ja nicht Bilanz ziehen, bevor man Bilanz ziehen soll, aber ich habe die re:publica heute Morgen aufgeschlossen und einfach Zeit. Wenn ich heute Abend zuschließe, ist es mit der Zeit mal wieder vorbei. Dann kommt erst ne Menge travel und dann ne Menge work und dann wieder family non-stop. Ob ich da noch zur Reflexion komme? Ich befürchte nein.

Und weil ich völlig geflasht bin von meinen ersten drei Tagen me time am Stück seit Geburt meines erstes Kindes vor viereinhalb Jahren fasse ich mich kurz und übersichtlich.

re:publica war für mich bisher

ein großer Haufen wahnsinnig spannender Menschen, die beim Thema Internet und offenbar auch sonst im Leben (und das finde ich besonders cool) keine Lust auf schwarz oder weiß haben, sondern bunt leben/arbeiten/denken/sind.

ein wahnsinnig spannender, emotionaler, wichtiger, abwechslungsreicher und humorvoller Vortrag von @astro_alex, der völlig zu Recht mit Begeisterungsstürmen bedacht wurde. Must see!



das live Erlebnis der @mareicares und des @raulde, die sich auf die Suche nach Inklusion im digitalen Europa gemacht haben. Der Vortrag ist schon online. Go see.



eine wirklich interessante foodblog 2.0 session mit einem unheimlich gut harmonierenden Panel und spannenden Gästen: @wurstsack, @breadexchange und @Carmenhi. Vielleicht aber auch einfach nur wegen der professionellen Moderation der @evaschulz. Eine meiner Lieblingssessions. Auch wenn oder gerade weil es nur ums Essen ging. Denn genau darum geht es. Warum eigentlich NUR Essen?

ein Vortrag von Thomas Andrae zu wearables, ein Thema, das mir immer wieder einen Schauer über den Rücken jagt.




die Familienbloggersession "Wie privat ist zu privat?" mit @dasnuf, @mesupermom, @dilemmadeluxe und @herz_und_liebe, die völlig unterschiedliche Einstellungen zu Kinderbildern im Netz präsentierten. Ich, die ich es bei diesem Thema irgendwie mit buddenbohm halte, konnte nur leider meine Frage nicht anbringen: Macht ihr eigentlich einen Unterschied zwischen den Produzenten der Bilder? Wie steht ihr zu Bildern, die andere von euren Kindern machen? Ich denke da an Schule/Kiga und so weiter. Unterschreibt ihr Freigaben, schmeißt ihr diese Zettel weg? Was ist da los?

Ein weiteres Highlight war die "Wie suchen Kinder" session. Ich frage mich zwar, inwieweit Kinder die fragfinn.de Suchmaschine wirklich nutzen (die finnreporter Niclas und Lara bestätigten, dass sie bei Nichterfolg immer auf google zurückgreifen würden.) Wie gut sind Suchmaschinen für Kinder? Nutzen Kinder diese und wie kann ich meine Kinder vor den falschen Inhalten schützen? Interessante Themen für mich als Mutter, Lehrerin und Internetterin.

Und nun muss ich schon aufhören mit der Bilanzierung und weiter machen mit dem real life, denn hier warten heute noch einige spannende Sachen auf mich. Am meisten freu ich mich auf den Vortrag von @journelle und die blogfamilia, an der ich jetzt doch noch teilnehmen kann. Jej. Auf geht's.


1 Kommentar:

  1. Danke für die Zusammenfassung. Wenn ich schon nicht dabei sein kann.. Klingt alles sehr spannend.

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