Dienstag, 19. August 2014

Die kleine Heike bittet um Abholung

Heute ist mal wieder ein Tag, aus dem die kleine Heike gerne abgeholt werden will. Nachdem ich noch an akutem Schlafdefizit leide aufgrund von einwöchigem Freundinnenbesuch und vielen langen Abenden mit selbiger, beschloss Kind A am Sonntag Abend zu schuben und wachte stündlich auf, um gestillt zu werden. Dabei hatte ich die gleiche Nacht doch dazu auserkoren, ordentlich Schlaf nachzuholen. Fiel dann aus. Die Montagslaune (Papa weg, Freundin weg, Mama durch drei teilen) traf mich dann gestern um 5.45 Uhr völlig unvorbereitet. Ich wusste nicht mal genau welcher Tag war und ich hatte mir deshalb natürlich auch nix überlegt, wie ich die Stimmungen auffangen könnte. Ich musste im Gegenteil noch massiv mit meiner eigenen Stimmung kämpfen und dann den Vormittag mit dem Opa in der Zahnambulanz verbringen. 

Gestern Nachmittag haben wir dann hier zu Haus verbracht und ich konnte mich um Haushalt und Kind A kümmern. Mit beidem war ich völlig ausgelastet und beide waren hinterher trotzdem immernoch in einem unbefriedigendem Zustand. 
Und so startete ich in den heutigen Tag mit immernoch chaotischer Wohnung, zwei Jungs, die um 5.20 Uhr den Tag begrüßen wollten, was ich um eine halbe Stunde verschieben konnte, indem ich sie freundlich in ihr Zimmer zurück schickte, und einem noch akuterem Schlafdefizit als gestern schon, denn heute Nacht wachte Kind A alle halbe Stunde auf und weinte oder trank. Schlaf - hatte sie vergessen, wie das geht. 
Ich half mir am Morgen mit einer Maulwurf-Dauerschleife für die Jungs. Mein frisches Müsli begrüßten die Jungs mit: „Nein!!! Kein Schüsselfrühstück!! Wir gehen nicht in den Kindergarten!!” Ich hatte kurz Panik, dass sie mir das liebevoll zubereitete gesunde Frühstück, für das ich im Kiga einen Orden bekäme um die Ohren schmeißen würden, aber wir bekamen die Kurve.
Wenig später allerdings kamen so viele Kurven in plötzlicher Abfolge, dass es uns aus einer rausschoss, als Kind P auf dem Weg zum Spielplatz nicht mit dem Laufrad anhielt als ich ihn darum bat, ich ihn deshalb damit bestrafte, dass wir umdrehten, ihn bei der Oma wieder abgaben und ich mit Kind M allein zum Spielplatz ging, er dann bei Oma mit Süßigkeiten getröstet wurde und ich vom Spielplatz früher zurück musste, weil ich nicht beide Kinder so lange dort lassen konnte. Da hatten dann endgültig alle Laune, die vorher keine hatten. 
Jetzt schlafen zwei von drei und ich hoffe auf Nachtschlaf und auf einen besseren Tag morgen. Wetter bitte mehr so wie heute, nicht wie morgen geplant.

Kommentare:

  1. Bestimmt, bestimmt!
    Schlafentzug macht den Tag so schwer und die Nerven so dünn!
    Ich drücke die Daumen, dass Du mehr Stunden am Stück schlafen kannst und der Tag vielleicht ein bisschen später beginnt!

    Viele Grüße
    V.

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  2. Ich dachte in Budapest wäre der Papa zumindest abends greifbar... da drücke ich dir die Daumen, dass du bald etwas Ruhe findest. Vielleicht kannst du die Dreierbande mal komplett drei Stunden bei den Großeltern lassen?
    LG, Micha

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