Dienstag, 29. Juli 2014

Ach, guck mal! Ein Hase!

Dies ist der fünfte Post meiner #99FragenfürEltern Challenge. Wenn du nicht weißt, worum es dabei geht, hier entlang.


Frage fünf ist im Original Frage 7. Mit der fünften Frage stecke ich fest und mich da jetzt herauszuwühlen wird zu lange dauern. Diese Woche bekomme ich nämlich Besuch von einer Freundin und ich habe eine erneute Verabredung mit meiner Doktormutter. Beides will vor- und nachbereitet sein. Hier also Frage Nr. 7:

7. Welches Spielzeug aus Ihrer eigenen Kindheit haben Sie Ihrem Kind weitergegeben und warum?

Ich habe einige Spielzeuge aus meiner Kindheit, aber keines davon ist mir so lieb wie der aus dem Kuscheltierstapel hervorleuchtende Hase. Zu meiner Zeit - wir hatten ja nichts und vor allem keine Kuscheltierstapel - hatte man ein Kuscheltier. Ich hatte einen Hasen. Meine Kinder haben heute 2376 Kuscheltiere. Der Hase steht jedoch ganz oben auf der Hitliste.


Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie sehr ich insbesondere seine Ohren mochte, weil die extra weich waren. Im Original hat der Hase übrigens ein Kleid an. Ob er deswegen eine Häsin ist, weiß ich nicht. Auf jeden Fall hat er im Zusammenhang mit einer Wickeldemonstration für Kind P einen Babybody anbekommen, den er seitdem nicht mehr ausgezogen hat. 
Warum hab ich den Hasen weitergegeben? Bedarf an Kuscheligeren scheint es ja tatsächlich nicht zu geben. Ich wünschte, ich könnte jetzt eine zauberhafte Geschichte erzählen, in der bei einem der Versuche, Kind P zum Einschlafen zu bekommen, der Hase die letzte Rettung war. Wie das Kind sich nicht beruhigen wollte und ich den Hasen aus dem Schrank holte. Ihm erzählte, dass der Hase gaaaaanz müde sei und schlafen wolle. Und wie er deswegen auf den Hasen aufpassen müsse. Und dabei auf keinen Fall schlafen dürfe. Er müsse ihn festhalten, ihm über die Schulter streicheln und ihm gut zureden. Wenn er das richtig anstelle, dann würde der Hase sanft entschlummern und ihm am Morgen drei Wünsche erfüllen. 
In Wirklichkeit aber hab ich den Hasen einfach irgendwann beim Aufräumen zusammen mit Kind P gefunden und gesagt: "Ach, guck mal da! Ein Hase!"

1 Kommentar:

  1. Ich kenne noch eine andere Hasengeschichte aus Deinem und P's Leben :-) Einmal warst Du zu Ostern krank und ich habe Dir einen kleinen gelben kuscheligen Hasen geschenkt, der dann irgendwann zu mir zurück kam, als ich einmal krank wurde. So hat dieser kleine gelbe Hase eine besondere Bedeutung bekommen, die sich fortgesetzt hat, als Kind P. neulich hier schlief. Auf dem Kissen links der kleine gelbe Hase, rechts der kleine Bär. Nur so wollte Kind P. schlafen und war darum untröstlich, als beim nächsten Schlaf Kind M. den kleinen gelben Hasen beanspruchte. Kind M war dann so lieb, ihn wieder heraus zu geben (geschlafen wurde wohl trotzdem nicht ;-) )
    M.

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