Dienstag, 12. Februar 2013

Liebe Gesundheitsbehörde, schafft den Geburtstag ab!

Mittlerweile bin ich übrigens dahinter gekommen, warum meine Jungs andauernd heimgeschickt werden aus der Krippe und immer wieder irgendwelche Viren mitschleppen. Es sind die Geburtstagskuchen. Schon zweimal in den letzten Monaten bin ich aufgefordert worden einen Geburtstagskuchen mitzubringen. Na gut, meine Kinder hatten Geburtstag, aber das tut nichts zur Sache. Fakt ist, irgendeiner hat in der Krippe doch immer Geburtstag, und dann kommt es zu dem Ritual, das man in Australien - weil dort die Gesundheitsbehörde offenbar ein bisschen weiter ist als hier bei uns - jetzt verbieten will (Hintergrund hier), nämlich Geburstagskerzen auf Kuchen in Kindertagesstätten auspusten zu lassen. Das verbreitet Viren und ist offenbar auch sonst eine alberne Tradition. Aber vor allem geht es eben um die Viren und Bakterienverteilung, die dadurch so furchtbar intensiv begünstigt wird. 
Ich finde das Ganze sehr sinnvoll. Ich denke der nächste Schritt sollte sein, diese ganze Kuchenaktion abzuschaffen. Dann muss ich auch nicht mehr so oft backen. Und außerdem enthält Kuchen Gerüchten zufolge sowieso nur Zucker als Hauptbestandteil und das ist auf Dauer mindestens so krankmachend wie ein Streptokok (treten die einzeln auf?) aus fremdem Kindermund. Und wenn wir schon dabei sind, denke ich, kann mit Blick auf die Zukunft der Kinder auch gleich die Geburtstagsfeierei an sich abgeschafft werden, denn später wird der Kuchen allzu häufig durch Alkohol ersetzt. Um unsere Kinder schon jetzt davor zu schützen, ihre Geburtstage später als Anlass zu nehmen, sich mal wieder so richtig gehen zu lassen mit Hilfe alkoholischer Getränke, sollte man das ganze Feierliche aus dem Geburtstag rausnehmen. Denn Feiern an sich ist ungesund. Da geht es immer in irgendeiner Form um Maßlosigkeit. Das kann nicht gesund sein. Ich finde also, liebe deutsche Gesundheitsbehörde, da habt ihr noch eine Menge Verbotsarbeit vor euch, wenn wir mit den Australiern mithalten wollen. Ran an die Arbeit! Meine Kinder werden es euch danken.

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