Samstag, 5. Januar 2013

So, lieber Moritz

Weil heute dein Geburtstag ist, da hab ich mir gedacht, ich kann den Tag nicht verstreichen lassen, ohne dir auch an dieser Stelle zu gratulieren. Ich freue mich sehr, dass ich an diesem Tag bei dir sein kann und diejenige sein werde, die sich daran erinnern kann. Denn du wirst das wohl kaum. Deswegen könnte ich dir später erzählen, dass ich zu deinem Geburtstag eine Riesenparty mit 25 Kindern und 35 Torten geschmissen habe und wir die Torten auf dem Küchenboden verteilt haben, damit alle 25 Kinder gleichmäßig darin baden können. Oder ich könnte dir erzählen, dass wir einen Ausflug gemacht haben in den Indoorspielplatz und dort den ganzen Tag rumgetobt haben, bis du auf einer der Rutschbahnen im Rutschen eingeschlafen bist und wir dich den ganzen Weg nach Hause getragen haben, ohne dass du aufgewacht wärest. Oder ich könnte dir erzählen, dass wir im Januar 2013 25 Grad hatten und im Garten unser Planschbecken aufgestellt haben. Dort haben wir dann ein ausgiebiges Geburtstagsplanschfest veranstaltet, bis du blaue Lippen hattest, und dann gab es kolbász und Pflaumenmusbrötchen - deine Lieblingsspeisen zur Zeit. All das könnte ich dir über deine Geburtstagsparty erzählen, denn du würdest dich ja nicht erinnern. Aber weißt du was, ich schummel nicht. Ich sag dir wie's echt war. Gleich morgen. Zur Zeit schläfst du noch - oh Wunder. Offenbar hast du eins ganz sicher verstanden: Wenn man an einem Tag nicht vor sieben Uhr aufstehen sollte, dann ist das der eigene Geburtstag. Isten éltessen, alles Gute mein kleiner Strahlemann. Und zur Feier des Tages spielen wir das hier nochmal:

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