Sonntag, 18. November 2012

Wochenendprogramm

Als ich am Donnerstag Paul in der Krippe abgeholt habe, erfuhr ich meine Pläne für's Wochenende: Kuchen backen. Bei uns wär das so Tradition, dass die Mamas einen Kuchen backen, wenn das Kind Geburtstag hat, informierte man mich. Schöne Tradition, wie ich finde. Bei fast 13000 Euro Jahresbeitrag möchte man meinen, ein von der Krippe spendierter Kuchen wäre auch eine schöne Tradition, aber Traditionen wären ja keine solchen, wenn man sie dauernd verändern dürfte. Deswegen hab ich nur genickt und freudestrahlend erwidert: "Kuchen? Wann?" und habe dieses Wochenende mit Hilfe meines zauberhaften Assistenten, dem Papa, zwei Kuchen gebacken. Kuchen Nr. 1(schon lange verputzt):
Für die Krippe wollte ich dann einen Kuchen backen, bei dem das Kinderauge was zum Kucken hat. Und weil meine Backkünste noch ganz am Anfang stehen und ich mich zur Zeit nicht in der Lage sehe, autoförmige oder andere effektvolle Torten zu zaubern, wurde es ein Kuchen, der schon in meiner Kindheit die Kindergeburtstagstische verziert hat, vor allem deshalb, weil er so herrlich einfach und so lustig bunt ist. Kosten kann ich das gute Ding leider nicht. Ich hoffe, er ist nicht nur bunt geworden, sondern auch essbar.
Das Wochenende ist damit rum. Aber ein bisschen Zeit zum Geburtstagfeiern war auch noch. Paul hat jetzt eine Kugelbahn, und eine eigene Tasche für die Krippe. Und Moritz würde nun am liebsten jeden Tag Kuchen essen.

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