Donnerstag, 7. Juni 2012

Two in one - kein Problem

Was hab ich diese Nacht herbeigesehnt und mich zugleich vor ihr gegruselt; die Nacht, in der Kind M aus dem Schlafzimmer aus- und ins Kinderzimmer einquartiert wird (in das Kinderzimmer, in dem P so wundervoll seinen 12-Stunden-Schlaf zelebriert.) Und jetzt kam sie ganz plötzlich aus der Not heraus und ich muss feststellen: Viel Lärm um nichts.

Seit vier Tagen sind wir in Deutschland und richten uns ein neues Heimchen ein. Dabei ist für M endlich ein großes Bett abgefallen, er schlief bisher immernoch in dem Mini-Beistellbett. Und siehe da: Seine Schlafstörungen haben sich in Luft aufgelöst. In der Nacht von Montag auf Dienstag und von Dienstag auf Mittwoch hat er beide Male von 19 bis 5 Uhr durchgeratzt. Alle viere von sich und dann keinen Piep mehr. Das wollte er wahrscheinlich die letzten fünf Monate auch schon machen, stieß aber immerzu an Bettgrenzen.

Was soll ich sagen, diese zwei Nächte gaben mir den Mut, Kind M endlich aus dem Schlafzimmer zu befördern und zu seinem Bruder ins Zimmer zu stecken. Wir haben die Gelegenheit unseres noch neuen Heims genutzt, so gibt es keine Probleme mit Besitzansprüchen, sondern nur brüderliches Teilen. Und so war es dann auch. Leiser brüderlicher Gesang beim Einschlafen und fröhliches brüderliches Gebrabbel beim Aufwachen und zwischendurch nur einmal gemuckst. Das Erlebnis, den zweien heute Morgen beim gemeinsamen Aufwachgebrabbel zuzuhören, kann uns jetzt keiner mehr nehmen.

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen