Donnerstag, 21. Juni 2012

Gar nichts oder Was man bei 30 Grad im Kinderzimmer macht

Heute Nacht zeigte das Babyphon eine neue Rekordtemperatur im Kinderzimmer: 31 Grad um 22 Uhr. Morgens kam dann die große Abkühlung auf 29 Grad, aber im Allgemeinen herrscht zur Zeit eine Innenraumtemperatur von 30 Grad Celsius. Was macht man in so einem Fall? Die Jungs leiden ein bisschen. Sie kreischen abends gemeinsam und fallen irgendwann in eine erschöpfte Ohnmacht, um sich dann in der Nacht mit nassen Köpfen im Bett rumzuwälzen.
Die Reaktionen auf die aktuelle Hitzewelle hier im Hause sind ganz unterschiedlich. Ich hab erstmal gegoogelt und wieder lustige Forumsdiskussionen gefunden. "30 Grad im Kinderzimmer? Willst du dein Baby umbringen? Das soll höchstens bei 25 Grad schlafen, schaff es woanders hin!!", war einer der hilfreichsten Hinweise. Ich habe hier in allen Räumen 30 Grad Durchschnittstemperatur, außer im Wohnzimmer, das könnte ich noch anbieten, da sind sicher (weil direkt unterm Dach) noch zwei Grad nach oben rauszuholen. Später ins Bett legen bringt auch nicht viele Punkte, denn zur Zeit kühlt es erst so gegen Mitternacht ab. Bis dahin ist bereits erwähnte Ohnmacht längst eingetreten.
Andere Hinweise wie Ventilatoren, mobile Klimageräte sind noch in der engeren Auswahl, aber ich habe eigentlich die Hoffnung, dass die Natur das bis Ende der Woche selbst regelt. Also bitte, liebe Natur!
Wie regeln die Jungs das bis dahin?
Moritz macht alle wach so gegen 5 Uhr. Dann mache ich alle Fenster und Türen auf, frische Luft kommt rein und so gegen halb acht, wenn alles gut durchgelüftet ist, legt er sich dann für ein gemütliches Morgenschläfchen wieder hin. Paul ist grantig, weil er wach gemacht wird und verlangt spätestens gegen halb acht den Auslass aus dem Ofen nach draußen, wo es aber bis zehn Uhr so heiß wird, dass es dort eigentlich auch nicht so richtig fetzt. Aber er hilft sich selbst, indem er sich den ganzen Tag mit Wasser bespritzt. Ich denke morgens um fünf würde er gern Moritz mit Wasser bespritzen, damit er still ist und schläft. Aber die Technik hat er noch nicht so ganz raus. Und was mache ich? Ich überlege, ob ich mir ein Planschbecken in die Küche stelle.

Kommentare:

  1. Wir haben uns tatsächlich damals auch aus diesem Grund so ein mobiles Klimagerät gekauft. Aktuell kühlen wir das Kinderzimmer dann ab Nachmittag von 30° auf 19° bis 20° runter und die Kinder schlafen friedlich ein. Danach kühlen wir dann noch unser Zimmer von 30° auf ca. 22° runter (mehr schafft es in der kurzen Zeit nicht mehr) und schlafen auch geruhsamer ein.

    Wir haben den Kauf bis heut enicht bereut.

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  2. Danke für den Tipp. Ich hatte das auch schon im Kopf, aber ich bin nicht so ein Fan von Klimaanlagen und bei den mobilen Dingern findet dann ja auch gar kein Luftaustausch mehr statt. Lüften ist in dem Fall ja dann kontraproduktiv.

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  3. Wir lüften morgens einmal komplett durch, damit ist die Luft ausgetauscht und dann wird die später runtergekühlt.

    Und gekühlte "alte" Luft fühlt sich auch frischer an, als frische warme (und feuchte) Luft.

    Und die mobilen Dinger haben ja auch eine Abluftschlauch, der die warme Luft dann zum Fenster rauspustet ...

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  4. Achso? Das wusste ich nicbt. Hab mich damit noch nicht wirklich auseinander gesetzt. Wie funktioniert das denn dann? Dann muss ja das Fenster immer auf sein? Oder wie pustet der das raus?

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  5. Man kann ein Loch in die Wand machen und steckt den Schlauch da raus. Das macht aber nur Sinn, wenn das gerät an dieser Stelle wohl für immer und ewig stehen soll.

    Ansonten macht man das Fenster auf, den Schlauch raus, Rolladen runter (wenn ihr einen habt) auf den Schlauch. Und in der Regel sind noch so Schaumstoffdinger dabei, die dann den Rest vom offenen Fenster halbwegs abdecken.

    Gib mal in der Google-Bildersuche
    Fenster Klimagerät Schlauch
    ein, da siehst du dann ein paar Möglichkeiten.

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