Mittwoch, 18. April 2012

Wieder zu Hause

Nach drei abenteuerlichen Wochen in unserer zweiten Heimat sind wir nun wieder zu Hause und haben einiges erlebt. Vor allem Paul. Moritz' Erlebnisse beschränkten sich darauf, dass er seine Milchmahlzeiten in anderen Sesseln und Betten eingenommen hat und zum ersten Mal die Rossmann-Eigenmarke-Windeln vollgemacht hat, weil es in dem bayerischen Dorf, in dem wir waren (das eigentlich als Stadt gilt, aber kaum als solche ernst genommen werden kann), nur eine Rossmann Drogerie gab. Ansonsten hat Moritz viel auf dem Bauch rumgelegen und in die Gegend rumgekuckt, er hat angefangen laut zu lachen und erzählt am laufenden Band, wenn ihm jemand zuhört. Wenn nicht, dann erzählt er auch, nur etwas lauter.
Paul hat seine Tage im Gasthof damit verbracht, regelmäßig das Wasser in der Toilette auf seine Temperatur hin zu überprüfen, die Minibar im Kühlschrank auszuräumen und in die Duschwanne zu klettern, um mit der Tür zu spielen. Bei den Internetgroßeltern zu Besuch hat er im Grunde außer essen, schlafen und trinken nur letzteres gemacht, mit Türen gespielt. Seit wir wieder zu Hause sind steht er in dieser Hinsicht vor einem mittelschweren Problem. Der Papa hat die Türklinken alle hochgestellt und dem Türenspiel ein Ende gesetzt. Armer Paul.
Mit Moritz war ich heute beim Kinderarzt und es heißt er entwickelt sich prächtig. Aber er ist nun schon fast vier Monate alt und sollte dann bald mal die ersten Haushaltskekse kriegen. Wird gemacht, Frau Schutzfrau. Aber heut nicht mehr. Armer Moritz. Nicht mal Kekse gönn ich ihm.

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