Mittwoch, 21. März 2012

Prinzip Waschmaschine (fast) verstanden

Paul ist, wie viele seiner Art, fasziniert von elektrischen Geräten. Er saugt gerne Staub, wobei sein Anteil darin besteht, den Staubsauger während des Saugvorgangs an- und auszuschalten oder den Knopf zu drücken, der das Kabel wieder aufrollt. Er schaltet gern am Babyfon solange herum, bis die Lampe blinkt (ich weiß nicht in welcher Kombination er die Tasten dann drückt, das hab ich noch nie geschafft). Und er ist auch gern mit dem Fön zu Gange. Am liebsten aber hat Paul die Waschmaschine. 
Die Waschmaschine übt, vor allem im Schleudergang, eine große Faszination auf Paul aus. Er stellt sich dann immer davor, um die Schleuderei mit allen Fasern seines Minikörpers zu spüren. Mal umarmt er sie, mal hält er sein Ohr dran, mal gibt er ihr ausgedehnte Küsschen. Das macht er nun schon eine ganze Weile. Neu ist, dass er inzwischen auch das Prinzip Waschmaschine verstanden hat: In die Waschmaschine schmeißt man Dinge rein, schaltet sie ein und holt die Dinge nach der Schleuderei wieder raus. Auf diese Weise haben wir zusammen schon häufiger Wäsche gemacht (wir haben natürlich auch Waschmittel verwendet) und Paul hat immer fleißig die Wäsche reingeworfen. 
Seit neuestem verzichtet Paul auf meine Mitarbeit und will die Waschmaschine zunehmend selbstständig benutzen. Er fängt damit an, indem er alles reinschmeißt, was so rumliegt, u.a. auch Wäsche, aber eben auch Legobausteine und Küchenrollen. Was bin ich froh über meinen Toplader, bei dem er weder zumachen, noch die Waschmaschine einschalten kann. Ich möchte nicht wissen, wie lange es sonst dauern würde, bis er die Katze wäscht.

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