Montag, 13. Februar 2012

Jetzt ist aber Schluss mit Lustig Herr Häwelmann

Bevor es lang wird, mache ich es kurz. Paul hat ein Bett mit Rollen und Paul rollt gern sein Bett. Von innen und von außen. Von außen war dies immer ganz leicht, da er das Bett einfach als Laufwagen benutzt und im Raum hin und herschiebt, während er sich an den wunderbar griffigen Gitterstäben festhält. 
Wenn er allerdings drin liegt, dann ist das schon komplizierter. Da muss er schon entweder jemanden finden, der ihn hin- und herrollt (diese Zeiten sind aber vorbei, denn er will nicht mehr in den Schlaf gerollt werden und auch sonst nicht) oder er muss vor allem Schwung aufbringen. Er steht im Bett, hält sich am Gitter fest und schubst das Bett mit Schwung aus dem Bauch heraus immer ein Stück weiter. Seit einer ganzen Weile hat er diesen Trick raus, aber dieses Wochenende hat er ihn offenbar so professionalisiert, dass er das Bett bis vor die Tür manövriert hat, um dann heftig an der Türklinke zu rütteln. Der kleine Häwelmann will fahren, aus dem Zimmer raus offenbar. Und dafür braucht er weder Mama noch Papa, Mond noch Sonne. Er fährt einfach zur Tür, drückt die Klinke runter und muss sich jetzt nur noch irgendwas ausdenken, wie er das Türgitter öffnen kann, damit er mit seinem Bett in die Küche rollen kann. Allerdings war uns das Türklinkenrütteln schon Grund genug, den nachmittäglichen Bettausflügen ein Ende zu setzen und die Rollen festzustellen. Wer macht schon Mittagsschlaf, wenn er mit seinem Bett Ausflüge machen kann. Jetzt ist aber Schluss mit Lustig Herr Häwelmann.

Kommentare:

  1. Danke für diesen heiteren Moment! Mama

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  2. Ich teile gern meine erheiternden Momente!

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