Montag, 9. Januar 2012

Da ist er, der Moritz

So, jetzt ist er da, unser kleiner Riese Moritz. Und er ist ins Leben gerollt wie ein Schnellzug. Kein ICE und auch keine Magnetschwebebahn vom Tempo her, mehr so ein schnellerer Regionalzug. Mit Verspätung natürlich und nur nach Aufforderung. Wie es scheint fühlen sich Babys in meinem Bauch zu wohl, um von allein zu gehen. Moritz hat sich so wohl gefühlt, dass er es bei 54 cm auf satte 4,3 kg gebracht hat. Der Fratz hat richtig kleine Röllchen an Armen und Beinen. Leider hat er sich auf dem Weg ins Leben das Schlüsselbein angebrochen, aber Gott sei Dank ist das nicht weiter problematisch, nur vielleicht ein bisschen schmerzhaft. 
Seine ersten Lebenstage hat Moritz mit Essen und Schlafen verbracht, womit auch sonst. Ich nehme an, das wird wohl auch das Programm für die nächsten drei Monate sein. 
Paul hat mich im Krankenhaus besucht, jeden Morgen. Aber um mit den Worten des Papas zu sprechen, man hatte den Eindruck, als ob er nicht wüsste, was er bei dieser komischen Tante im Krankenhaus soll. Am Stillen hatte er nicht das geringste Interesse, kann also gut sein, dass dieses Kapitel jetzt zu Ende ist. 
Moritz ist ziemlich kräftig und fit und ich bin mir sicher, er wird sich schnell zum hervorragenden Spielkameraden eignen. Auch wenn das erste Spiel wahrscheinlich so aussehen wird, dass Paul Moritz im Bett durch die Gegend schiebt. Ich bin gespannt.
Über Moritz Aussehen gibts verschiedene Theorien, ein bisschen Paul, ein bisschen Mama, ein bisschen Opa. Vor allem aber ganz viel Moritz. Moritz Wolfgang übrigens, nach seinem Opa, den er bald vorerst als Internetopa kennen lernen wird.

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