Montag, 9. Mai 2011

Wieder zu Haus

Am Wochenende sind wir zurückgekehrt nach 14 Tagen Deutschlandreise und endlich wird wieder die ganze Zeit in Verkleinerungsformen geredet. Mein Süßchen, mein Schätzchen, mein Zuckerschnütchen.....so schön geht das im Deutschen gar nicht.
Paul hat die Reise gut gefallen, die Tage waren so aufregend für ihn, dass er gleich seine schönen Schlafgewohnheiten aufgegeben hat, weil er wahrscheinlich jede Nacht Aufarbeitungsträume geträumt hat, von den schönen Bäumen in der Uckermark, den Rehen auf der Kurmeile, der uckermärkischen Sonne, seinem wilden Cousin, den Ostereiern und Osterhasen und nicht zu vergessen von Oma und Opa, die ihn becirct, bekocht und bespaßt haben.
In Deutschland hat Paul außerdem seine ersten Bananen gegessen, beziehungsweise geschlungen, wie ein richtiger Ossi. Auch das hinterließ einen intensiven Eindruck, beziehungsweise hauptsächlich Druck, sodass wir den Bananenkonsum erstmal wieder eingeschränkt haben.
Für mich am beeindruckendsten war wohl der Moment, als Paul von seiner Oma vor einer Hummel gerettet worden ist. Die Hummel hatte sich, nachdem sie wahrscheinlich sehr lange im Wohnzimmer herumgeirrt ist, auf Pauls Kuscheldecke niedergelassen und Paul wollte sie gerade eingehender untersuchen. Da schritt beherzt die Oma ein. Zum Glück. Denn die Untersuchung wäre trotz augenscheinlich fortgeschrittenem Erschöpfungszustandes der Hummel wohl nicht so glücklich verlaufen. Vielen Dank Oma, dass der Moment nur für uns beeindruckend blieb. Paul hat von der Aufregung wohl eher nix gemerkt.
Seit wir wieder zu Hause sind, schläft Paul wieder durch. Im eigenen Bett schläft es sich wohl auch schon für kleine Babies am besten. Aber wir sind auch erst zwei Nächte zu Haus. Das reicht wohl noch nicht für eine Statistik :-)

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen