Freitag, 20. Mai 2011

Vorbei die Zeit...

wo man Paul irgendwo hinlegt und ihn beim späteren Nachschauen in der gleichen Position wiederfindet. Jetzt fängt es endlich an, spannend zu werden. 
Die Spannung fängt damit an, dass wir kürzlich Nächte hatten, in denen sich Paul auf den Bauch gedreht hat, um dann irgendwann anzufangen zu weinen (denn er liegt inzwischen zwar gern auf dem Bauch, aber schläft weiterhin nur auf dem Rücken), was zur Folge hatte, dass man ihn wieder zurückdrehen musste, was aber natürlich nicht ohne trösten, kuscheln, schaukeln etc. ablief. Als ich dann kurz gegoogelt hab (ich weiß, ich sollte nicht soviel googeln), was man da am schlauesten macht, um zu verhindern, dass man 10 Mal in der Nacht sein Baby zurückdrehen muss, hab ich einen lustigen Kommentar gefunden. Eine Mutter schrieb, 'ach, das kenn ich. Dagegen kannst du genau soviel tun: gaaaaaaaaar nichts. Erst ham sie ne Phase, in der sie sich auf den Bauch drehen und dann weinen, dann kommt die Phase, in der sie nachts im Bett sitzen und weinen, dann gehen sie in den Vierfüßlerstand und weinen und dann irgendwann stehen sie im Bett und weinen, weil sie aus der Position nicht zurückkommen.' Höhö, hab ich gedacht. Das wird ja lustig. 
Heute Morgen hab ich Paul jedenfalls, nachdem ich ihn gestern Abend auf den Rücken mit dem Kopf zur Wand gelegt habe, auf dem Bauch mit dem Kopf zum Fenster (genau 180°) vorgefunden. Geweint hat er nicht, sondern mich angestrahlt. Das finde ich persönlich die schönere Variante. Weiter so, Paul.

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