Montag, 8. November 2010

In guter Hoffnung

Die deutsche und die ungarische Sprache haben beide so schöne Umschreibungen für den Zustand, in dem ich mich momentan immernoch befinde (trotz heutigen offiziellen Geburtstermins, ähem...), dass ich sie schon immer mal sammeln wollte.
Zuerst Deutsch:
schwanger....klingt irgendwie schön, unkompliziert, wertungsfrei, könnte man meinen. Bedeutet aber sprachgeschichtlich schwerfällig. Das trifft seit kurzem allerdings auch durchaus zu.

in anderen Umständen sein: meine Umstände bestehen im Moment aus einem dicken Bauch, einem Seitenschläferkissen im Bett, einem veränderten Gleichgewichtssinn, einem sich-von-Tag-zu-Tag-selbst-übertreffenden Ehemann und dem vermehrt ungeduldigen Warten auf....P.

ein Kind tragen: hoffentlich bald vor dem Bauch und nicht mehr im Bauch

gesegneten Leibes: auf jeden Fall! Meine Segnungsempfindung wurde nur minimal getrübt durch anhaltende Übelkeit in den ersten drei Monaten.

guter Hoffnung: auch das! mit Sören Kierkegaard gesprochen:
Schwanger sein heißt guter Hoffnung sein und Hoffen heißt die Möglichkeit des Guten zu erwarten.
einen Braten in der Röhre haben: mit dem ich mittlerweile mindestens einen Vier-Personen-Haushalt satt machen könnte :-)

Besuch vom Storch bekommen: Einen Storch hab ich mehrmals getroffen während meiner Schwangerschaft. Ob das wirklich damit zusammenhängt?

ein Kind erwarten: und wie wir dich erwarten, P. Heute bist du eigentlich dran. Ich wär soweit. Was ist mit dir?

Gibts noch mehr? Ungarisch folgt.

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